BKRI Jahrestagung 2018 in Bad Homburg: Dr. Huppert als Vorsitzender wiedergewählt; Guido Faber neuer stellvertretender Vorsitzender

Die diesjährige BKRI Jahrestagung führte die Teilnehmer in die historisch interessante Kurstadt Bad Homburg. Das Besondere an der Mitgliederversammlung des BKRI war die Neuwahl des BKRI Vorstands. Hierbei wurde Dr. Hendrik Huppert als Vorstandsvorsitzender einstimmig im Amt bestätigt.

Dr. Huppert bei seiner Begrüßung.

Interessierte Zuhörer bei der Mitgliederversammlung.

Sein langjähriger Stellvertreter Peter Ludwig stellte sich nicht mehr zur Wahl. Zu seinem Nachfolger wurde Guido Faber, Erbslöh Lohrheim GmbH, gewählt. Aus dem Vorstand, dem er seit 1988 angehörte, schied auch Dr. Dieter Mannheim aus. Er wird sich jedoch auch weiterhin im Wirtschaftsausschuss engagieren. Neu in den Vorstand gewählt wurde Wolfgang Mannheim, Kärlicher Ton- und Schamottewerke. Er wird als neues Vorstandsmitglied den Bereich Ton Mittelrhein-Eifel vertreten.

Dr. Huppert und BKRI Geschäftsführer Dr. Matthias Schlotmann bedankten sich bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern Peter Ludwig und Dr. Dieter Mannheim jeweils mit einem Weinpräsent für ihren langjährigen, fachlichen Einsatz.

Verabschiedung von Dr. Dieter Mannheim (von links: Dr. Schlotmann, Dr. Mannheim, Dr. Huppert).

Verabschiedung des langjährigen stellvertretenden BKRI Vorstandsvorsitzenden Peter Ludwig (von links: Dr. Schlotmann, Peter Ludwig, Dr. Huppert).

Dr. Schlotmann informierte die interessierten Zuhörer über die Inhalte des aktuellen Geschäftsberichts. Besonders positiv hob er hierbei den erfolgreichen Abschluss zweier Langzeitprojekte im Berichtszeitraum hervor: Die von BKRI und Arbeitsgemeinschaft Westerwald-Ton e.V. in enger Zusammenarbeit mit Pädagogen entwickelte „Tonkiste“ wurde beim European Minerals Day 2017 vorgestellt. Sie stößt bei immer mehr Schulen auf reges Interesse. Denn die gerne im Unterricht eingesetzten Materialien der „Tonkiste“ vermitteln auf informative und anschauliche Weise Schülerinnen und Schülern die Wichtigkeit des wertvollen Rohstoffs Ton. Auch Mitgliedsfirmen anderer Rohstoffe zeigen bereits Interesse an der Entwicklung einer solchen Kiste.

Darüber hinaus wurde im Berichtszeitraum die „Rahmenvereinbarung über die Einleitung von Wässern des Tonbergbaus im Westerwald in die Oberflächengewässer“ unterzeichnet. Der BKRI konnte hier seine seit 2008 bestehenden Verhandlungen erfolgreich zum Abschluss bringen.

In dem sich an die Mitgliederversammlung anschließenden Vortragsprogramm standen die Themen Biodiversität und aktuelle Rohstoffthemen im Vordergrund. Als Referenten begrüßte Dr. Huppert Prof. Dr. Manfred Niekisch, promovierter Biologe und Experte für internationalen Naturschutz, Prof. Dr. rer. nat. Michael Rademacher, promovierter Biologe und Professor für Ökologie & Biodiversität terrestrischer und aquatischer Systeme an der Technischen Hochschule in Bingen sowie Dr. Torsten Diercks, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung Rohstoffe und Bergbau aus Berlin.

Während Während Prof. Dr. Niekisch den Schwerpunkt seines Vortrags auf das Thema „Biodiversität – die unverzichtbare Ressource“ setzte, stellte Prof. Dr. Michael Rademacher (TH Bingen) die Frage „Paradies Abbaustätte – warum sind Steinbrüche und Tagebaue so wertvoll für die Biodiversität?“. Dr. Diercks schließlich berichtete über aktuelle rohstoffpolitische Themen aus Berliner Sicht.

Prof. Dr. Niekisch bei seinem Vortrag.

„Kommen Sie mit in die Welt der Römer. Es gibt viel zu entdecken …“, hieß es bei der Abendveranstaltung im Römerkastell Saalburg, das seit 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die fachliche Einführung durch Frau Tritschler stellte hierbei einen direkten Bezug zur Keramik in der Römerzeit her. Im Römerkastell Saalburg tauschten sich die Teilnehmer in historischem Ambiente nochmals intensiv über Neuigkeiten aus der Branche aus.

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer BKRI

Gudrun Schmidt
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

Der neue stellvertretende BKRI Vorstandsvorsitzende:

Guido Faber
10.03.1965 geboren in Wiesbaden
wohnt mit Ehefrau und Sohn in Wiesbaden

Beruflich:

1984 – 1990
Studium allgemeiner Maschinenbau an der Universität Kaiserslautern mit Schwerpunkten in der Thermodynamik und der Automatisierung

1990 – 1999
Entwicklungsingenieur / technischer Leiter im Anlagenbau für Regenwasserbehandlung

1999 – 2006
Werksleiter der Erbslöh Lohrheim GmbH

seit 2006
Geschäftsführer der Erbslöh Lohrheim GmbH (heute Faber Lohrheim GmbH)

seit 2014
Inhaber der Erbslöh Lohrheim GmbH (heute Faber Lohrheim GmbH)

BKRI:

seit 2000
Mitglied im technischen und Wirtschaftsausschuss des BKRI

seit April 2012
im BKRI Vorstand für den Bereich Kaolin

2018-06-22T12:03:29+00:0016. Mai 2018|