Aktuelle Infos
Informationsaustausch in malerischem Ambiente
Jahrestagung des BKRI in Rothenburg o. d. Tauber

22. Juli 2015


Die fränkische Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber mit ihrer romantischen, mittelalterlichen Architektur war Ausgangsort der diesjährigen BKRI-Jahrestagung.

Am Begrüßungsabend wurden die Gäste mit einem freundlichen „Grüß Gott“ im Landhaus „Zum Falken“ im idyllischen Tauberzell empfangen. Bei regionalen Gaumenfreuden tauschten die Mitgliedsfirmen Informationen und Erfahrungen der Branche aus.


Begrüßungsabend im Landhaus "Zum Falken" in Tauberzell.

Die Mitgliederversammlung am Folgetag verlief ordnungsgemäß mit Vorlage und Besprechung der Tätigkeitsberichte der Arbeitsausschüsse. Wie gewohnt standen die Ausschussvorsitzenden Martina Goerg (Wirtschaftsausschuss), Werner Heuser (Technischer Ausschuss) sowie Professor Dr. Ralf Diedel (AK Gewässerschutz und Forschung und Entwicklung) im Anschluss gerne für zusätzliche Fragen der interessierten Zuhörer zur Verfügung.

Danach informierte BKRI-Geschäftsführer Dr. Matthias Schlotmann die Anwesenden über die Inhalte des aktuellen BKRI-Geschäftsberichts. Fachliche Schwerpunkte der Tätigkeit des BKRI lagen im vergangenen Geschäftsjahr insbesondere in den Bereichen Rohstoffsicherung und Genehmigungsverfahren, Umwelt, Energie sowie Steuern und Abgaben. In seiner Präsentation hob Dr. Schlotmann vor allem die Themen Bundesberggesetz, REACH / CLP-Verordnung / Einstufung und Kennzeichnung von Rohstoffen, die Landes- und Regionalplanung sowie Quarzfeinstaub hervor.


Interessierte Zuhörer bei der BKRI-Mitgliederversammlung.

Das parallel zur Mitgliederversammlung stattfindende Gästeprogramm führte in die verwinkelten Gässchen mit malerischen Fachwerkhäusern in der historischen Altstadt.
Bei der fachkundigen „Frühlingsbräuche-Führung“ erfuhren die interessierten Teilnehmer mehr über Ursprung und Bedeutung von Festen, Riten und Bräuchen unserer Kultur.

Ein beachtliches Spektrum an Stadt- und Kunstgeschichte wurde den Besuchern anschließend im Reichsstadtmuseum Rothenburg präsentiert. Das in einem ehemaligen Dominikanerinnenkloster beheimatete Museum beeindruckte insbesondere durch seine original erhaltene Klosterküche aus dem 13. Jahrhundert.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand für alle Gäste ein Rundgang durch die historische Altstadt von Rothenburg auf dem Programm.


Stadtführung in der Altstadt von Rothenburg.

Die Besucher konnten im Anschluss daran an einer Besichtigung der eindrucksvollen St.-Jakobs-Kirche mit dem bedeutenden Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider und weiteren mittelalterlichen Kunstwerken teilnehmen.

Alternativ hierzu stand eine Führung durch das Mittelalterliche Kriminalmuseum, das einzige Rechtskundemuseum in Europa, auf dem Programm. Dank beeindruckender Exponate und ihrer ausführlichen Kommentierung erhielten die Gäste einen informativen Einblick in die Rechtskunde.


Informationsaustausch bei der Abendveranstaltung.

Als Ausklang einer ereignisreichen Tagung tauschten sich die Teilnehmer bei der festlichen Abendveranstaltung im traditionsreichen Hotel Eisenhut aus, wo die „Nachtwächter“ bei einem festlichen Abendessen mit erlesenen Speisen einige Anekdoten in fränkischer Mundart zum Besten gaben und bei den Zuhörern für gute Unterhaltung sorgten.

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer BKRI

Gudrun Schmidt
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

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Baustoffindustrie erwartet 2015 stagnierende Produktion

10. Juli 2015


Trotz positiver gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen rechnet der Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden (BBS) für das laufende Jahr lediglich mit einer real stagnierenden Produktion in der deutschen Baustoffindustrie. Nach Angaben des Verbandes musste die Branche von Januar bis April einen Produktionsrückgang von 4 Prozent verzeichnen, der bis Jahresende nur bedingt ausgeglichen werden kann.

Die Konjunktur in der Bauwirtschaft, dem wichtigsten Marktsegment der Steine-Erden-Industrie, dürfte sich 2015 durchwachsen entwickeln. Impulse kommen weiterhin aus dem Wohnungsbau, wenngleich die Dynamik trotz des nach wie vor hohen Baubedarfs in den Ballungsräumen nachlässt. Im gewerblichen und im öffentlichen Bau werden in 2015 allenfalls marginale Zuwächse erwartet. 2016 könnte die Baustoffproduktion dann wieder moderat steigen, sofern der gewerbliche Bau seine Schwächephase überwindet und größere Spielräume in den kommunalen Haushalten für die Umsetzung der dringend notwendigen öffentlichen Investitionen in die Infrastruktur genutzt werden.

Anlässlich der diesjährigen Jahrestagung des Verbandes in Berlin erklärte BBS-Präsident Andreas Kern: "Die Rekordeinnahmen des Bundes eröffnen ausreichend Spielraum für mehr Investitionen, ohne die Konsolidierung der Staatsfinanzen zu gefährden. Nach den teuren sozialpolitischen Projekten der Großen Koalition ist die Zeit für höhere Investitionen zur Stärkung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gekommen."

Insgesamt sei es zu begrüßen, so Kern weiter, dass der Abbau des Investitionsstaus mittlerweile auf der politischen Agenda deutlich nach oben gerückt sei. Dies komme auch der Baustoffbranche zugute: "Die stärkere Entlastung der Kommunen und die Aufstockung der Mittel für die Bundesverkehrswege sind zielführend. Dem guten Bauklima, das die Politik schaffen möchte, steht aber unter anderem die Blockade bei der Einführung steuerlicher Sanierungsanreize im Gebäudesektor entgegen. Insofern dürfen die guten Vorsätze jetzt nicht zu reinen Lippenbekenntnissen verkommen."

Darüber hinaus seien Impulse für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums notwendig, so der BBS-Präsident. Zwar habe der Wohnungsbau im oberen Preissegment in den letzten Jahren deutlich zugelegt. Angesichts des hohen Nachfrageüberhangs auf regionalen Wohnungsmärkten und der deutlich gestiegenen Mieten müsse die Politik den Wohnungsbau aber vor allem in der Breite stärken, etwa durch die Verbesserung der Abschreibungsbedingungen im Mietwohnungsbau oder eine Stärkung der Objektförderung im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus.


Der Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V. vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Baustoffindustrie. Die Branche erwirtschaftet mit 145.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 31 Milliarden Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbands Baustoffe - Steine und Erden e.V., Berlin

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Neuer BKRI-Geschäftsbericht erschienen

22. Mai 2015


Der BKRI-Geschäftsbericht 2014/2015 vermittelt einen Überblick über die im Berichtszeitraum geleistete Arbeit des Bundesverbandes.

Neben Fachthemen mit den Schwerpunkten Rohstoffsicherung und Genehmigungsverfahren, Umwelt, Energie sowie Steuern und Abgaben steht erneut der Bereich Beratung, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund.

Darüber hinaus werden insbesondere Anliegen von Wirtschafts- und Technischem Ausschuss thematisiert.

Der Geschäftsbericht ist am Ende der Pressemitteilung direkt als pdf-Datei abrufbar.

Gerne können zusätzliche Exemplare in gedruckter Form angefordert werden.

Der BKRI wünscht den Lesern des BKRI-Geschäftsberichts 2014/2015 eine interessante Lektüre.

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer BKRI

Gudrun Schmidt
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

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