Aktuelle Infos
Auf neuen Wegen zum Erfolg
Wirtschaftsministerin bei EKW GmbH

14. August 2013


Das Motto „Wirtschaft, Ausbildung, Leben – Perspektive Rheinland-Pfalz“ war Programm: Die diesjährige Sommerreise von Eveline Lemke führte die Wirtschaftsministerin in 18 Unternehmen und Einrichtungen in ganz Rheinland-Pfalz. Sich über die Anforderungen der Unternehmer an Mitarbeiter und über Ausbildungswege zu informieren: Dies war erklärtes Ziel der Besuche der Wirtschaftsministerin. Daneben wollte sie sich einen Überblick über gelebte Nachwuchsförderung und Möglichkeiten der Bindung von Fachkräften an Unternehmen verschaffen.

Walter Steiner, Vorstandsvorsitzender des BKRI, begrüßte gemeinsam mit Michael P. Wiessler, EKW-Geschäftsführer, die Wirtschaftsministerin im EKW-Werk in Eisenberg/Pfalz. Bei ihrem Besuch des traditionsreichen Unternehmens informierte sich die Ministerin über den besonderen Rohstoff Klebsand, der über Jahrzehnte neben der Tongewinnung die bergbaulichen Aktivitäten im Raum Eisenberg/Pfalz geprägt hat. Eine der größten Klebsandlagerstätten Europas mit hoher Reinheit und besonderer Zusammensetzung der Quarz- und Tonbestandteile befindet sich hier direkt vor Ort. „High-Tech“, so lautet heute die Devise, die dem Unternehmen EKW GmbH eine führende Stellung im Bereich der Feuerfesten Werkstoffe sichert, hob EKW-Geschäftsführer Michael P. Wiessler hervor.



Bild links: Werksführung bei der EKW GmbH. Bild rechts: Eveline Lemke (Mitte) informiert sich über die Renaturierung in der Grube (rechts: EKW-Geschäftsführer Michael P. Wiessler).

Bei der Betriebsführung standen insbesondere die Themen Planungssicherheit, Energieeffizienz und die Ausbildung von Fachkräften im Mittelpunkt. Mehrfach lobte die Ministerin das vorbildliche Engagement der EKW GmbH auf dem Sektor der Industrieforschung und Produktverbesserung. „Hier geht es um innovative, effiziente und wirtschaftliche Feuerfestlösungen, von der Projektierung über die Installation bis zur Funktionsüberwachung“, so Lemke. Neue, spezielle Granulate aus Eisenberger Klebsand könnten teure Feuerfestrohstoffe ausländischer Herkunft ersetzen. Forschung und Entwicklung spielten eine immer wichtigere Rolle – auch mit Blick auf den zunehmenden Konkurrenzdruck in der Branche. Denn Angebote für die Fachkräfte von morgen tragen maßgeblich zum Erfolg von Unternehmen bei.

Dr. Matthias Schlotmann, Geschäftsführer BKRI
Gudrun Schmidt, Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

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Umweltstaatsekretär würdigte Engagement
Abbauflächen sind idealer Lebensraum für seltene Tierarten

10. Juli 2013


Natur- und Artenschutz und der Abbau von Rohstoffen lassen sich durchaus miteinander vereinbaren. Zu diesem Fazit kam der Staatssekretär im Mainzer Umweltministerium, Dr. Thomas Griese, bei seinem Besuch der Karl-Heinrich-Grube der Kärlicher Ton- u. Schamottewerke Mannheim & Co. KG (KTS) in Mülheim-Kärlich.



Bild links: Dr. Dieter Mannheim (2. von links) im Gespräch mit Dr. Ulrich Kleemann, SGD Nord (links), Staatssekretär, Dr. Thomas Griese (2. von rechts) und Dr. Matthias Schlotmann, BKRI (rechts). / Bild rechts: Grubenerkundung direkt vor Ort.

Die Kärlicher Ton- u. Schamottewerke Mannheim & Co. KG betreibt seit den 1950er-Jahren eine intensive Wiederaufforstung. Hierbei wurde die Karl-Heinrich-Grube, die mit ihren 120 Hektar zu den größten Abbauflächen in Rheinland-Pfalz zählt, mit 200.000 Bäumen bepflanzt.

In der Grube sind zudem viele seltene Tierarten heimisch geworden: Durch den Tonabbau sind Feuchtbiotope entstanden, die zu wichtigen Lebensräumen für zahlreiche Libellen- oder auch Amphibienarten wurden. Bedrohte Vogelarten haben sich dauerhaft niedergelassen.

„Mitten im Abbaugebiet für keramische Rohstoffe sind hier seltene Tierarten wie der Uhu zu Hause“, stellte Griese bei seiner Tour durch die Grube fest. Der Staatssekretär bedankte sich bei KTS-Geschäftsführer Dr. Dieter Mannheim und BKRI-Geschäftsführer Dr. Matthias Schlotmann für ihr Engagement: „Sie zeigen eindrucksvoll, dass Artenschutz auch dort möglich ist, wo gearbeitet wird“.

„Abbauflächen wie diese bieten besonders geschützten Tierarten einen guten Lebensraum. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Rheinland-Pfalz“, hob Griese hervor. Für die Zukunft wünschte sich der Staatssekretär eine weiterhin gute Zusammenarbeit der KTS mit den Naturschutzbehörden, insbesondere auch im Bereich der Rekultivierung.

Dr. Matthias Schlotmann, Geschäftsführer BKRI
Gudrun Schmidt, Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

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Kindgemäße Darstellung des Tonbergbaus
Neue TonLeiter für die Grundschule erschienen

24. Juni 2013


Neu erschienen ist die Informationsschrift für Grundschulen der Arbeitsgemeinschaft Westerwald Ton "Die Tonleiter", Ausgabe Mai 2013, auch liegt ein weiteres Grundschulen-Tonleiter-ABC bei. Die Themenschwerpunkte sind die kindgemäße Darstellung des Tonbergbaus für Kinder.

Diese Ausgabe der TonLeiter wurde in Zusammenarbeit mit Grundschulpädagogen erstellt und wird auch Bestandteil der geplanten TONKISTE, die 'handgreifliches' Unterrichtsmaterial für die rheinland-pfälzischen Grundschulen bieten wird.

Gedruckte Exemplare können bei der Arbeitsgemeinschaft Westerwald-Ton e.V. angefordert werden: info@westerwald-ton.info

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