Aktuelle Infos
Umweltministerin Höfken in Diskussion mit Verbänden
Biodiversitätsstrategie für Rheinland-Pfalz

30. Juli 2014


Unter dem Motto „Mitreden! Politik im Dialog“ lud Umweltministerin Ulrike Höfken Vertreter aus Naturschutz, Landwirtschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft zum Dialog zum Thema „Die Vielfalt der Natur bewahren – Unsere Biodiversitätsstrategie für Rheinland-Pfalz“ nach Mainz ein.

„Erhalten, was uns erhält“, erklärte die Ministerin bei ihrem Vortrag als das zentrale Ziel, das nur gemeinsam unter Einbeziehung aller gesellschaftlich relevanten Gruppen erreicht werden könne.

Zweck der Biodiversitätsstrategie des Landes sei es hierbei, Projekte, Programme und Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt, der Wälder, des Grünlandes und der Gewässer zu einer Gesamtstrategie zusammenzufassen. Die Fortschritte sollten langfristig anhand ausgewählter Indikatoren gemessen werden.
Das Thema Biodiversität stand auch bei den Folgevorträgen im Mittelpunkt.

In seinem praxisorientierten Redebeitrag zum Thema „Biologische Vielfalt zwischen Rohstoffabbau und Rekultivierung“ zeigte BKRI-Geschäftsführer Dr. Matthias Schlotmann auf, dass Rheinland-Pfalz nicht nur reich an heimischen Rohstoffen ist, sondern dass diese für Wirtschaft und Gesellschaft eine bedeutende Rolle spielen.


Dr. Matthias Schlotmann bei seinem Vortrag im MULEWF.

Schlotmann informierte die interessierten Zuhörer über erfolgreich umgesetzte BKRI-Naturschutzprojekte wie das „Laubfroschprojekt“ mit der SGD Nord und die „Natura 2000-Rahmenvereinbarungen“ mit dem MULEWF. Ziel solcher Aktivitäten sei es, einen nachhaltigen Rohstoffabbau im Einklang mit der Natur zu betreiben. Denn Rekultivierungsmaßnahmen sorgten laut Schlotmann heutzutage nicht nur dafür, dass die Natur in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werde, sondern beim Tonabbau könnten sogar neue Lebensräume für bestandsbedrohte Tier- und Pflanzenarten - wie die Gelbbauchunke, den Kammmolch, den Laubfrosch oder den Uhu - entstehen.

Im Anschluss an die Vorträge erhielten die Zuhörer die Möglichkeit, sich mit Fragen und Anregungen direkt an die Referenten der Veranstaltung zu wenden.


Ministerin Höfken (links) und weitere Referenten in lebhafter Diskussion mit den Besuchern der Dialogreihe.

Bei der sich hieraus entwickelnden Diskussion zeigte sich, dass der intensive Dialogprozess zwischen den Teilnehmern bereits „in vollem Gange“ ist.

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer BKRI

Gudrun Schmidt
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

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Neuer BKRI-Geschäftsbericht veröffentlicht

11. Juli 2014


Der BKRI-Geschäftsbericht 2013/2014 vermittelt einen Überblick über die im Berichtszeitraum geleistete Arbeit des Bundesverbandes.

Neben Fachthemen mit den Schwerpunkten Rohstoffsicherung und Genehmigungsverfahren, Umwelt, Energie sowie Steuern steht der Bereich Beratung, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund.

Wie gewohnt werden außerdem insbesondere Anliegen von Wirtschafts- und Technischem Ausschuss thematisiert.

Der Geschäftsbericht ist am Textende direkt als pdf-Datei abrufbar.

Gerne können zusätzliche Exemplare in gedruckter Form angefordert werden.

Der BKRI wünscht den Lesern des BKRI-Geschäftsberichts 2013/2014 eine anregende und interessante Lektüre.

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer BKRI

Gudrun Schmidt
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

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Wirtschaftsministerin Lemke befürwortet Rohstoff-Dialog
Rohstofftag Rheinland-Pfalz 2014

2. Juli 2014


„Den Stellenwert der heimischen Rohstoffwirtschaft kann man gar nicht hoch genug ansetzen“, betonte die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke beim 8. Rohstofftag des Landes in Kirn an der Nahe.

Das renommierte Branchentreffen wurde wie in den Vorjahren vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, dem Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V. (BKRI), dem Industrieverband Steine und Erden Neustadt/Wstr. e.V. sowie vero – Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. veranstaltet.

Zentrales Thema war diesmal die Rohstoffgewinnung im Dialog.

Verschiedene Präsentationen mit einem gemeinsamen Tenor:
Ein direkter Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort fördert die Akzeptanz des Abbaus heimischer Rohstoffe. Ziel sollte deshalb sein, zukünftig ein besonderes Augenmerk darauf zu richten, dass bei der Rohstoffgewinnung eine frühe Information der Bevölkerung erfolgt.

Das von Frau Dorthea Kaleschke-Weingarten, Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe, in diesem Kontext vorgestellte Pilotprojekt „Nachhaltiges Rohstoffsicherungskonzept“ kann hier als beispielhafter Dialogprozess zur Rohstoffsicherung betrachtet werden.
Wie ein Bürgerentscheid aus heiterem Himmel eine Betriebsgenehmigung beeinflussen kann, stellte Peter Leifgen, Werksleiter Kalkwerk Idstein der HeidelbergCement AG, anhand eines konkreten Beispiels aus der Praxis vor.

Für die Rohstoffindustrie ein stets kompetenter und beliebter Ansprechpartner:
Anlässlich der Verabschiedung von Herrn Dr. Friedrich Häfner in den Ruhestand bedankte sich BKRI-Geschäftsführer Dr. Matthias Schlotmann beim leitenden Geologiedirektor des Landesamts für Geologie und Bergbau für die langjährige, gute Zusammenarbeit.

In seiner Laudatio betonte Schlotmann - gemeinsam mit den Geschäftsführern von vero und dem Industrieverband Steine und Erden - die enorme Bedeutung des intensiven Informationsaustauschs zwischen Häfner und den Verbänden sowie die großen Verdienste Häfners für die Rohstoffwirtschaft.

Der BKRI-Geschäftsführer überreichte Häfner eine Collage mit Fotos, die das Wirken des leitenden Geologiedirektors im Kontext von Politik und Wirtschaft über seine erfolgreiche Laufbahn hinweg anschaulich dokumentieren.


Dr. Schlotmann bei seiner Laudatio.


Eine Collage für Dr. Häfner (v.l.n.r.: Dr. Friedrich Häfner, vero-Geschäftsführer Raimo Benger, VSE-Geschäftsführer Heinrich Klotz, Dr. Matthias Schlotmann, Wirtschaftsministerin Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke).

Anlässlich des Rohstofftages Rheinland-Pfalz 2014 wurde der BKRI-Mitgliedsfirma SIBELCO Deutschland GmbH eine ganz besondere Auszeichnung zuteil: Das Unternehmen aus Ransbach-Baumbach erhielt den „Nachhaltigkeitspreis Rohstoffwirtschaft“, einen Preis, der an solche Firmen verliehen wird, die Rohstoffabbau mit Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Akzeptanz in der Öffentlichkeit verbinden.
Bei ihrer Ansprache zum Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Tone und weitere Lockergesteine“ hob Eveline Lemke das nachgewiesene, langjährige Engagement der Firma SIBELCO auf dem Gebiet des Naturschutzes hervor. Die Wirtschaftsministerin verlieh den „Nachhaltigkeitspreis Rohstoffwirtschaft“ insbesondere in Anerkennung der besonderen Verdienste der SIBELCO Deutschland GmbH bei der Renaturierung des früheren Quarzit-Steinbruchs Herschbach/Westerwald.
„Die Umwandlung eines ehemaligen Steinbruchgeländes zu einem hochwertigen Lebensraum für Amphibien und die Avifauna in Kooperation mit den Naturschutzbehörden gilt als beispielhaft und steht auch für andere Objekte des Unternehmens“, lobte Lemke.


Die SIBELCO Deutschland GmbH wird mit dem "Nachhaltigkeitspreis Rohstoffwirtschaft" ausgezeichnet (v.l.n.r.: Gerd Klemmer und Geschäftsführer Michael Klaas, beide SIBELCO mit Eveline Lemke).

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer BKRI

Gudrun Schmidt,
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

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