Bundesverband
> Firmenportraits
Stephan Schmidt Meißen GmbH

 

Kontakt

 

Stephan Schmidt Meißen GmbH
Keramische und feuerfeste Rohstoffe
Am Hasenberg 4
01917 Kamenz -Wiesa

Telefon (0 35 78) 30938-0
Telefax (0 35 78) 30938-20

Web: www.schmidt-tone.de
E-Mail: ssm@schmidt-tone.de

 

Kurzinfo zur Firma

 

Die Firmengründung der Stephan Schmidt Meißen GmbH erfolgte 1991 mit dem Ziel, die Rohstoffversorgung der keramischen Industrie in der Region, in den Nachbarländern und darüber hinaus mit hochwertigen sächsischen Tonen und Kaolinen zu organisieren. Insgesamt wurde mit den Bergbauberechtigungen ein Potential von 11,6 Mio. Tonnen weißbrennender Tone und Kaoline erworben. In einem weiteren Bergbaufeld wird ein rotbrennender Kaolin abgebaut. Die Vorräte hier betragen mehr als 7 Mio. Tonnen. Damit ist die langfristige Versorgung unserer Kunden sichergestellt.

Nach der Unternehmensgründung in Sachsen wurde der ursprüngliche Betrieb komplett umstrukturiert.

Die frühere Schamotteherstellung in 100 Jahre alten Fabrikationsanlagen wurde eingestellt. In den vergangenen Jahren wurden viele Millionen Euro investiert.

Neben der Gewinnung von Tonen und Kaolinen und deren Aufbereitung zu Standardrohstoffen bestimmt die Weiterverarbeitung zu Rohstoffmischungen das Produktprofil und die Produktentwicklungen.

Die Förderkapazität in den beiden Tagebaubetrieben beträgt jährlich 250.000 Tonnen. Die Misch- und Aufbereitungsanlagen wurden durch umfangreiche Investitionen Mitte des Jahres 2003 in der Leistung verdoppelt; nun werden ca. 160 Tonnen pro Stunde erreicht.

Die Stephan Schmidt Meißen GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Stephan Schmidt KG.

 

Produkte und Tätigkeiten

 

Die Stephan Schmidt Meißen GmbH hat sich außerordentlich gut im Markt etabliert. Im Sortiment für die Produktsparte Klinker befinden sich auch pressfertige keramische Mischungen für spezielle Anwendungen wie Fassadenplatten. Der größte Teil der Rohstoffe aus unseren Lagerstätten wird in der Fliesenindustrie (Steingutfliesen, Monocottura, Gres Porcellanato) vermarktet. Das Unternehmen besitzt hervorragende Referenzen aus der deutschen, italienischen, polnischen und tschechischen Fliesenindustrie. Sanitärtone aus den hiesigen Lagerstätten erfahren positive Resonanz, besonders auf modernen Druckgussanlagen.

Die umfassende Lagerstättenerkundung ist Voraussetzung für eine planmäßige Tagebauentwicklung. Die Rohstoffe werden mit hydraulischen Löffelbaggern selektiv gewonnen.

Zur Homogenisierung der Rohstoffe und zur Herstellung von Rohstoffgemischen sind stationäre Anlagen im Werk Kamenz-Wiesa errichtet worden, bestehend aus zwei Kastenbeschickern mit je einem Brecher zur Rohmaterialzerkleinerung.

Die Homogenisierung und Lagerung der fertigen Rohstoffgemische erfolgt in Boxen in überdachten Hallen, die über eine Bandanlage verbunden sind. Alle Rohstoffe werden systematisch in Boxen eingestreut, um eine optimale Homogenität zu erreichen. Das überdachte Fertigwaren-Lager hat eine Kapazität von 8.000 Tonnen. Die technischen Einrichtungen gewährleisten einen 12-monatigen Betrieb im Jahr.

Vor dem Abbaubeginn wird im Einvernehmen mit den betroffenen Gemeinden und Behörden die Planung erstellt, um einen die Landschaft und Umwelt schonenden Betrieb zu gewährleisten. Die Eingliederung des Bergbaus in die Umwelt und die Wiederherstellung ökologisch intakter ehemaliger Abbaubereiche ist eine Selbstverständlichkeit.

Wir sind stolz, 17 Mitarbeitern langfristige Arbeitsplätze zu sichern. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Gemeinden, Behörden und das persönliche Engagement vieler Menschen geben uns Zuversicht für ein gutes Zusammenleben auch in der Zukunft.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Internetseite
www.schmidt-tone.de