Aktuelle Infos
Neuer BKRI-Geschäftsbericht veröffentlicht

24. Juni 2016


Der BKRI-Geschäftsbericht 2015/2016 vermittelt einen Überblick über die im Berichtszeitraum geleistete Arbeit des Bundesverbandes.

Neben Fachthemen mit den Schwerpunkten Rohstoffsicherung und Genehmigungsverfahren, Umwelt, Energie sowie Steuern und Abgaben steht erneut der Bereich Beratung, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund.

Daneben werden insbesondere Anliegen von Wirtschafts- und Technischem Ausschuss thematisiert.

Der Geschäftsbericht ist am Ende der Pressemitteilung direkt als pdf-Datei abrufbar.

Gerne können zusätzliche Exemplare in gedruckter Form angefordert werden.

Der BKRI wünscht den Lesern des BKRI-Geschäftsberichts 2015/2016 eine interessante Lektüre.

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer BKRI

Gudrun Schmidt
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

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Innovationspreis Rohstoffwirtschaft an BKRI-Mitgliedsfirma verliehen
Rohstofftag Rheinland-Pfalz 2016

17. Juni 2016


Unter dem Titel „Perspektiven der Rohstoffwirtschaft“ fand der 9. rheinland-pfälzische Rohstofftag in Mayen statt.
Das renommierte Branchentreffen wurde wie bereits in den Vorjahren vom Ministerium für Wirtschaft Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, dem Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V. (BKRI), dem Industrieverband Steine und Erden Neustadt/Weinstr. e.V. sowie vero – Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. veranstaltet.

Der Rohstofftag ist für die Rohstoffwirtschaft in Rheinland-Pfalz eine wichtige Plattform zum Austausch von Informationen, Erfahrungen und Neuerungen bezüglich der Rohstoffgewinnung.


Interessierte Zuhörer beim Rohstofftag Rheinland-Pfalz 2016.

Schwerpunktthema der aktuellen Veranstaltung war die „Fachkräftesicherung in der Rohstoffwirtschaft“.
Dieser Themenkomplex wurde anhand von Vorträgen mit Diskussionen und in Gesprächsrunden mit Experten vertieft.
Unter dem Titel „Fit for Future – Wie das Dachdeckerhandwerk mit dem Thema Nachwuchsgewinnung umgeht“ informierte beispielsweise Artur Wierschem, Geschäftsführer Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks, Mayen über mögliche Strategien bei der Fachkräftesicherung, „Fachkräftemangel in der Rohstoffbranche – Quo vadis“ fragte Reiner Schmidt, Stephan Schmidt KG, Dornburg/Langendernbach in seinem sich hieran anschließenden, interessanten Redebeitrag.

Anlässlich des Rohstofftages Rheinland-Pfalz 2016 wurde der BKRI-Mitgliedsfirma Stephan Schmidt KG eine ganz besondere Auszeichnung zuteil: Das Unternehmen aus Dornburg/Langendernbach erhielt den „Innovationspreis Rohstoffwirtschaft“.

Unter dem Titel „Entwicklung von Winärgemischen auf Bentonitbasis – Für Verschlusskonzepte in Untertagedeponien und Untertagebergwerken“ hat die Stephan Schmidt KG ein Verfahren entwickelt, bei dem bislang ungenutztes Material aus Lagerstätten als Rohstoff verwertet werden kann. Hierdurch können Ressourcen geschont und der Eingriff in Natur und Landwirtschaft reduziert werden.


Dr. Joe Weingarten, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (rechts) verlieh der Stephan Schmidt KG den diesjährigen "Innovationspreis Rohstoffwirtschaft Rheinland-Pfalz" (links: Geschäftsführer Stephan Schmidt).


Stephan Schmidt bedankte sich in seiner Rede für die bedeutende Auszeichnung.

Im Rahmen des 9. Rheinland-pfälzischen Rohstofftages wurde eine Sitzgruppe aus drei Natursteinwürfeln in der Fußgängerzone der Stadt Mayen errichtet.
Der für die Rohstoffwirtschaft zuständige Abteilungsleiter des Wirtschaftsministeriums, Dr. Joe Weingarten, weihte diese gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Wolfgang Treis, und Vertretern der drei in Rheinland-Pfalz wirkenden Rohstoffverbände ein.


Einweihung der Sitzgruppe aus drei Natursteinwürfeln in der Mayener Fußgängerzone (Foto: Jacqueline Blang/Stadt Mayen).

Gestiftet wurde die Sitzgruppe von den in der Region ansässigen Firmen MAYKO Natursteinwerke und Rathscheck-Schiefer.
"Die Sitzgruppe ist nicht nur eine schöne Erinnerung an die landesweit bedeutende Veranstaltung, die wir in Mayen beherbergen durften, sondern wertet auch wieder einmal mehr die Aufenthaltsqualität unserer Innenstadt auf. Dafür bin ich dem Geschäftsführer der MAYKO Natursteinwerke, Herrn Johannes Netz und dem Geschäftsführer von Rathscheck-Schiefer, Herrn Andreas Jäger, sehr dankbar", freute sich Oberbürgermeister Wolfgang Treis gemeinsam mit Dr. Joe Weingarten und den Vertretern der Rohstoffverbände über die Errichtung der drei Natursteinwürfel.

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer BKRI

Gudrun Schmidt
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

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Rekultivierung der Grube "Karl"
Bäume in Tongrube gepflanzt

10. Juni 2016


Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Eine 35.000 Quadratmeter große Fläche der ehemaligen Tonabbau-Fläche der Grube „Karl“ in Beselich-Obertiefenbach wurde vor kurzem renaturiert.
Beim Pflanzen von 4000 Erlen und 20 Apfelbäumen packten alle mit an:
Neben Vertretern der BKRI-Mitgliedsfirma SIBELCO Deutschland GmbH und heimischen Politikern halfen auch Vorschulkinder aus Schupbach und Niedertiefenbach tatkräftig mit.


In der Grube "Karl" wachsen wieder Bäume.

Michael Klaas, Geschäftsführer der SIBELCO Deutschland GmbH zeigte sich hochzufrieden mit dem Ergebnis, betonte beim Festakt anlässlich der abgeschlossenen Aufforstung jedoch auch: „Der Aufwand für die Rekultivierung ist erheblich“.


SIBELCO Deutschland-Geschäftsführer Michael Klaas (rechts) begrüßte gemeinsam mit SIBELCO Site Manager Stefan Nickel (links) die Besucher beim Festakt.

So wurden beispielsweise in Absprache mit HessenForst Erlen ausgewählt, da diese Bäume relativ schnell wachsen. In fünf Jahren können dann Arten wie Eiche und Buche dazugesetzt werden, deren Wachstum durch den Erlen-Vorwald angeregt wird.
Das derzeit renaturierte Gebiet wurde mit eigenem Abraum und Fremdaushub verfüllt.
Hierzu wurden die Fremdmaßen gemäß Genehmigungsauflagen des Sonderbetriebsplanes und des Boden Schutzgesetzes ständig durch einen unabhängigen Gutachter untersucht und dem entsprechend für den Einbau im besagten Rekultivierungsbereich freigegeben.
Rohstoffabbau und Naturschutz können durchaus im Einklang miteinander stehen.
Zu diesem Fazit kam Fred Weiß, Bergdirektor des zuständigen Dezernats des Regierungspräsidiums Gießen: „Tongewinnung und Umweltschutz sind keine Gegensätze, sofern frühzeitige Renaturierungs- und Rekultivierungsmaßnahmen ergriffen werden“.
Eine Folgenutzung sei nicht nur für die Forst- und Landwirtschaft oder für den Freizeitbereich, sondern darüber hinaus auch in Form „sekundärer Biotope“ möglich, die Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere böten. Weiß lobte die von der SIBELCO Deutschland GmbH betriebene, „mustergültige Aufforstung“.


Hand in Hand gelingt es am besten: Bürgermeister Michael Franz gemeinsam mit den Vorschulkindern beim Pflanzen der Bäume.

„Das ist ein schöner Tag für die Gemeinde“, betonte auch der Beselicher Bürgermeister Michael Franz. Denn der Gemeinde werde hier etwas zurückgegeben.
Gerne unterstützte der Bürgermeister dann auch die Kinder der Kindertagesstätten beim Verfüllen der Pflanzlöcher von fünf Obstbäumen.


Die Vorschulkinder halfen tatkräftig mit.

Fleißige kleine Helfer packten mit an:
Über 20 Kinder aus den Vorschulklassen der Kita „Eulennest“ aus Schupach und des Gemeindekindergartens Niedertiefenbach freuten sich, gemeinsam mit ihren Erzieherinnen die letzten Apfelbäume auf dem aufgeforsteten Areal einzupflanzen und damit einen Beitrag zur erfolgreichen Rekultivierung der Grube „Karl“ in Beselich-Obertiefenbach zu leisten.

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer BKRI

Gudrun Schmidt
Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftspolitik

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